Laut Meinungsumfragen ist es eher unwahrscheinlich, dass eine der folgenden Parteien in den diesjährigen Parlamentswahlen zumindest die notwendigen 5% erreichen wird.
Von 1992 bis 1997 war diese Partei ein Mitglied der Regierungskoalition. In den Wahlen 1998 erreichte sie jedoch nicht die für den Einzug in das Abgeordnetenhaus notwendige Stimmenzahl. Später schloss sie sich dem liberalen Oppositionsbündnis Viererkoalition (siehe oben) an.
Am Ende des vergangenen Jahres führten die Streitigkeiten um die großen Schuldenberge dieser Partei zum Zerfall der Viererkoalition. Seitdem befindet sich die ODA nur am Rande der politischen Szene.
Internetseitewww.oda.cz
Eine rechtsextremistische Partei, die vor allem an die nationalistischen Gefühle appelliert. Sie entstand aus den Trümmern der Republikanischen Partei der Tschechoslowakei, die in den Wahlen von 1998 eine Niederlage erlitt. Der neue Parteiname deutet den politischen Comeback-Versuch des kontroversen Parteichefs Miroslav Sládek an. Die stark gegen Roma und Deutsche gerichtete Parteirhetorik lockt unzufriedene Bürger aller Art an. Die Partei ist gegen den EU- und NATO- Beitritt Tschechiens und gegen jegliche Migration.
Internetseite: www.republikani.cz
Mit ihrer mehr als hundertjährigen Geschichte ist die ÈSNS eine der ältesten politischen Parteien in der Tschechischen Republik. In den letzten Jahren kann sie sich jedoch keiner großen Wählergunst erfreuen. Gerne stellt sie sich in die Position des hartnäckigen Beschützers der tschechischen nationalen Interessen. Sie nimmt die illegale Migration unter Beschuss, in der sie die Ursache des zunehmenden organisierten Verbrechens sieht. Vor kurzem verkaufte sie ihren Parteisitz im Zentrum Prags und investiert bedeutende finanzielle Mittel in den Wahlkampf.
Internetseite: www.csns.cz
Es handelt sich um einen Nachfolger der Partei "Rentner für Lebenssicherheiten", die bei den letzten Wahlen etwas mehr als 3% der Stimmen bekam. Der Parteivorsitzende versprach damals, dass er einen Käfer verzehren wird, wenn die Partei nicht die 5% Grenze erreicht, und er hielt sein Versprechen ein. Die SJ setzt sich für die Interessen der sozial schwächeren Bürger - Rentner, Arbeitslose, Behinderte, Dorfbewohner und Frauen - ein, die sich in der Gesellschaft benachteiligt fühlen. Ihr Programm ist stark populistisch, sozial orientiert und beruft sich auf die sozialstaatlichen Prinzipien.
Internetové stránky: www.szj.cz
Die Grünen erreichten nie einen größeren Wahlerfolg. Die Partei begreift sich als Gegner der Atomenergie und macht diesen Punkt regelmäßig zu einem der wichtigsten Wahlthemen. Das Wahlprogramm fordert des weiteren Senkung der Scheidungsquote, Reduzierung der Schwangerschaftsabbrüche und weiterer unerwünschter Erscheinungen".
Internetseite:www.stranazelenych.cz
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| Die gemeinsamen Wurzeln beider Parteien liegen in der großen, Ende der 90er Jahre sich steigernden Enttäuschung der politischen Gründer-Eliten, die sich dann getrennt und jeweils einen eigenen politischen Weg eingeschlagen haben. Beide Parteien befinden sich in der politischen Mitte, sind marktwirtschaftlich und pro-europäisch orientiert und beschuldigen die beiden stärksten Parteien - ÈSSD und ODA - der Korruption und des Zynismus. Der Parteichef des Weges der Veränderung ist der Unternehmer Jiøí Lobkowitz, die Vorsitzende der Hoffnung ist Monika Pajerová, eine der ehemaligen Studentenführer während der Samtenen Revolution 1989.
Internetseite: www.cestazmeny.cz
Internetseite: www.strana-nadeje.cz
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Aktion zur Aufhebung des Senats und gegen die Untergrabung des Rentenfonds
Demokratische Liga
Humanistische Allianz
Mährische Demokratische Partei
Nationaldemokratische Partei
Neue Bewegung
Partei der Landbevölkerung - vereinigte Bürgerkräfte
Partei des demokratischen Sozialismus
Partei des gesunden Verstands
Partei für Lebenssicherheiten
Poetische Balbin-Partei
Rechter Block
Republikaner
Roma-Bürgerinitiative der Tschechischen Republik
Tschechische Rechte
Tschechische Sozialdemokratische Bewegung
Tschechoslowakischen Sozialistische Partei
Vereinigung der Unabhängigen
Wahl für die Zukunft
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