Die Auslandssendungen des Tschechischen Rundfunks 
14-10-2019, 20:13 UTC
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WM-Teilnehmer WM-Spielstätten WM-Modus WM-Medaillenspiegel Programm und Ergebnisse


68. Eishockey-Weltmeisterschaft 2004 - Tschechische Republik (Prag, Ostrava)
Aktuelle Nachrichten:
In den Tagen vom 24. April bis zum 9. Mai 2004 findet in der Tschechischen Republik die 68. Weltmeisterschaft im Eishockey der Männer statt. Austragungsstätten der insgesamt 56 WM-Spiele sind die SAZKA Arena in Prag und die CEZ Arena in Ostrava. Teilnehmer der WM sind 16 Länder, die zunächst in den 24 Begegnungen der Vorrunde (vier Gruppen á vier Teams) jene zwölf Mannschaften ermitteln, die danach die Zwischenrunde (zwei Gruppen á sechs Teams, 18 Spiele) bestreiten. Die jeweils besten vier Vertretungen der Gruppen E und F qualifizieren sich für das Viertelfinale, um dann im K. o.-System die vier Halbfinalisten bzw. die späteren Medaillengewinner unter sich auszumachen. Titelverteidiger ist die Auswahl Kanadas.
Prague Die tschechische Hauptstadt Prag ist zum bereits neunten Male Austragungsort einer Weltmeisterschaft. 1959 und 1992, als die WM noch in der damaligen Tschechoslowakei stattfand, wurde ein Teil des Turniers in der slowakischen Hauptstadt Bratislava ausgetragen. In diesem Jahr erlebt die nordmährische Industriestadt Ostrava/Ostrau ihre WM-Premiere.
Unter den 16 WM-Startern befinden sich mit Kanada, den USA, Tschechien (damals CSR), Schweden, der Schweiz und Frankreich gleich sechs Länder, die 1920 mit Gastgeber Belgien das Teilnehmerfeld der ersten Weltmeisterschaft bildeten. Sie wurde im Rahmen der VII. Olympischen Winterspiele in Antwerpen ausgetragen. Tschechien (ehemals Tschechoslowakei) und Schweden sind seitdem am häufigsten bei einem WM-Turnier vertreten - in Prag bzw. Ostrava gehen Tschechien zum 64. Male und Schweden zum 63. Male an den Start, dicht gefolgt von Kanada (58. WM-Teilnahme), den USA (56), Finnland (51), Deutschland (50) und Russland (ehemals UdSSR, 47).WM-Maskottchen Die jüngsten WM-Teilnehmer wiederum sind Kasachstan und Dänemark, die in der Tschechischen Republik erst zum zweiten bzw. dritten Male bei einer WM antreten. Erfolgreichste Eishockeynationen sind Russland mit 23 WM-Titeln (davon 22 als UdSSR errungen) und Kanada mit 22 WM-Titeln. Von der Anzahl der Medaillen her haben wiederum Kanada und Tschechien (einschließlich Tschechoslowakei) die Nase vorn. Beide Länder brachten bisher je 41 Mal Edelmetall mit nach Hause.
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WM-Teilnehmer
Gruppe A: Tschechien, Deutschland, Lettland, Kasachstan
Gruppe B: Slowakei, Finnland, Ukraine, USA
Gruppe C: Schweden, Russland, Dänemark, Japan
Gruppe D: Kanada, Schweiz, Österreich, Frankreich

WM-Spielstätten
SAZKA Arena in Prag - Kapazität: 17.000 Plätze (davon 70 Appartements und 2212 Sitzplätze für V.I.P.); hier finden die Spiele in den Vorrundengruppen A und D, der Zwischenrunde in der Gruppe E, fünf Begegnungen der Abstiegsrunde sowie das Viertel- und Halbfinale, das Spiel um Platz 3 und das Finale statt.
CEZ Arena in Ostrava-Vitkovice - Kapazität: 9011 Plätze; hier finden die Spiele in den Vorrundengruppen B und C, der Zwischenrunde in der Gruppe F sowie eine Begegnung der Abstiegsrunde statt.

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