Vor zehn Jahren, am 12. März 1999, ist die Tschechische Republik gemeinsam
mit Polen und Ungarn in den Nordatlantik-Pakt aufgenommen worden. Es waren
die ersten Länder des ehemaligen Ostblocks, die der Nato beigetreten sind.
Heute beteiligt sich Tschechien an einer Reihe von Nato-Missionen auf der
ganzen Welt.
In diesem Jahr erinnern wir uns auch an den sechzigsten Jahrestag der
Gründung der Allianz, das heißt, an den Abschluss des so genannten
Washingtoner Vertrags, den im April 1949 elf westeuropäische Länder und
die Vereinigten Staaten unterzeichnet haben. Die ursprüngliche Aufgabe der
Allianz, die als Reaktion auf die Situation in Europa nach dem Zweiten
Weltkrieg entstanden ist, war es, nur das Territorium der Mitgliedsstaaten
zu verteidigen und zwar vor allem vor einem eventuellen Angriff der
Sowjetunion oder ihrer Satelliten-Staaten.
Das Ende des Kalten Krieges markierte einen Wendepunkt in der Entwicklung
der Nato. Innerhalb von 20 Jahren entwickelte sie sich zu einer
Organisation, die zur Lösung von Konflikten auch jenseits der Grenzen
ihrer Mitgliedsstaaten beiträgt. Die Tschechische Republik beteiligt sich
an Missionen zum Beispiel im Kosovo, im Irak oder in Afghanistan.
Mehr Informationen über die Nato - nicht nur im Bezug auf Tschechien –
finden Sie auf den Internetseiten
www.natoaktual.cz, die seit 2002 vom
Prager Nato-Informationszentrum betreut werden oder direkt auf
www.nato.int.