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Der tschechische EU-Ratsvorsitz 1. Januar – 30. Juni 2009
Motto: „Europa ohne Barrieren“
Im ersten Halbjahr 2009 sitzt Tschechien am Steuer der Europäischen Union. Die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union stellt für das relativ neue EU-Mitgliedsland eine große Herausforderung dar.
Hunderte von Sitzungen müssen koordiniert und moderiert werden. Darüber hinaus vertritt die Präsidentschaft den Rat gegenüber dem Europäischen Parlament, der Europäischen Kommission und diversen Institutionen außerhalb der EU.
Tschechien übernimmt diese Aufgabe zum ersten Mal, und das in nicht gerade ruhigen Zeiten:
Im Juni gibt es Wahlen zum Europaparlament, die Amtszeit der Europäischen Kommission geht zu Ende, und das Schicksal des Reformvertrags von Lissabon ist nach wie vor ungewiss.
Wichtige Weichenstellungen für die nächsten Jahre werden also vorbereitet, während Prag die Geschicke der Union lenkt.
Wie entwickelt sich die Union während der tschechischen Präsidentschaft? Was kann erreicht werden für die Bürgerinnen und Bürger Europas?
Alles Wichtige rund um den Ratsvorsitz der Tschechischen Republik finden Sie auf hier auf diesen Seiten von Radio Prag.

Wichtige Links

Meilensteine in der Geschichte der EU
1951: Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Gründungsmitglieder waren Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande.
1957: Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und EURATOM
1968: Entstehung der Zollunion
1973: Erste Erweiterung. Neue Mitglieder: Großbritannien, Irland, Dänemark
1981: Erweiterung: Griechenland
1986: Einheitliche Europäische Akte - Grundlage für die Vollendung des europäischen Binnenmarktes. Erweiterung: Spanien, Portugal.
1992: Vertrag von Maastricht - Entstehung der Europäischen Union
1995: Erweiterung: Österreich, Schweden, Finnland
1997: Vertrag von Amsterdam - gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
2000: Vertrag von Nizza auf der Tagung des Europäischen Rates in Nizza angenommen
2004: Die fünfte und größte EU-Erweiterung: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern
2007: Erweiterung: Rumänien, Bulgarien

Symbole der Europäischen Union
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